Dr. Stefan Frädrich

 

Günter der innere Schweinehund

Nichtraucher in 5 Stunden DVD

mit Dr. med. Stefan Frädrich

(deutscher Arzt aus Aachen und Motivationstrainer)

Dr. Frädrich ist Ex – Raucher mit 30 - 40 Zigaretten am Tag und konnte sich das nicht vorstellen von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufzuhören.

(Dieser Text ist von mir Florian Conrad selber geschrieben und zusammengefasst, beim Dr. Frädrich hört sich das alles besser und interessanter an, aber ich hoffe, ich habe es dennoch nicht so lustlos gestaltet)

Beim Rauchen hat man immer ein hin und her im Kopf, das ist völlig normal.

Rauchfrei ohne Stress, ohne Verbote und ohne erhobenen Zeigefinger!!

Von einem Moment auf den anderen ist das Aufhören möglich, wenn die Information im Kopf angekommen ist!!!

5 Themen blocke werden wir besprechen.

1 Warum rauchen Raucher überhaupt, wie funktioniert das Verhalten eines Rauchers?
2 Was bewirkt das Nikotin bei uns in den Nerven?
3 Welche Phsychomechanismen halten den Raucher an der Zigarette?
4 Die Wahrheit über die Zigaretten und die Tabakindustrie.
5 Wie man ganz einfach wieder mit dem Rauchen aufhören kann.

Welche Methoden helfen nicht mit dem Rauchen aufzuhören??

    Sich was einreden zu lassen, oder sich selber was einzureden ( ich schaffe das sowieso nicht )
    Einfach so aufzuhören, ohne genügend Informationen über das Rauchen zu haben.
    Schwierig ist es auch, das Rauchen einfach so zu reduzieren.

Man braucht keinerlei Nikotinpräparate, denn wenn man vom Nikotin los kommen will, nützt es nichts sich Nikotin in einer anderen Form wieder zuzuführen.

Das wäre genauso wie wenn ich einen Alkoholiker mit Weinbrandbohnen entwöhnen möchte.

Den inneren Schweinehund (Günter) bekämpfen, Blödsinn, den inneren Schweinehund zum Freund machen ist viel besser!!

Rauchen ist wie gesagt eine reine Kopfsache

  1.     Das Rauchen muss man üben, es geht nämlich nicht von heute auf morgen.
  2.     Das Rauchen wieder zu verlernen ist schon schwieriger, denn der liebe Günter unser innerer Schweinehund ist durch das Nikotin zum Wildschweinwolf ummontiert, der das Nikotin immer und immer wieder verlangt, sonst wird er ungemütlich.
  3.     Heute ist das Rauchen schon eine Kinderkrankheit, denn viele fangen bereits mit 13 Jahren an.
  4.     Rauchen ist wie wir sehen eine Krankheit eine Sucht, auch wenn es nur eine ganz leichte ist.
  5.     Man ist abhängig, egal ob man jetzt 5 oder 20 Zigaretten am Tag raucht.
  6.     Rauchen ist also wie ein lästiger Sport, den wir und anlernen mussten.   
  7. Raucher rauchen nur, um sich so fühlen zu können wie sich ein Nichtraucher immer fühlt, also normal.
  8.     Die Nerven im Körper sind irritiert, sie sagen das Gift gehört nicht hier rein, sie versuchen sich dagegen zu schützen und gewöhnen sich allmählich daran.
  9.     Raucher bekommen oft Nieren- und Blasenkrebs und werden oft krank.
  10.     Rauchen ist eine Kettenreaktion, die mit der 1 Zigarette am Tag beginnt.
  11.     Wir Raucher haben auch ein ewiges Unwohlsein in uns drin.
  12.     Rauchen ist zu vergleichen mit einem Juckreiz bei einem Mückenstich oder einer Allergie, wenn man aufhören würden zu kratzen, würde es uns bald besser gehen.

(Wenn sich Raucher treffen ist das so, als ob sich Allergiker zum gemeinsamen Kratzen treffen würden)

Das Ziel ist es also nicht mit dem Rauchen aufzuhören, sondern nur mit jeder nächsten Zigarette wieder aufs Neue anzufangen.

Zigaretten schmecken auch nicht, denn wir haben in unseren Lungen keine Geschmacksnerven. Das kann jeder jetzt mal ausprobieren, wie Zigarettenrauch schmeckt, das so genannte Paffen, den Rauch etwas im Mund lasen und spüren.

Sozusagen ist es ein biologischer Affekt, kein Geschmack. (Das wäre genauso, wie wenn du dir in die Wange kneifst, weil es ein Riesen Spaß macht wieder los zulassen.)

Später fangen wir dann an automatisch zu rauchen, ohne es zu merken, dass wir rauchen. Wir rauchen dann nicht mehr, weil der Pegel so niedrig ist, sondern weil dann nur noch die Auslösesituation da ist, wir rauchen beim Fernsehen, zur Entspannung, beim Autofahren, nach dem Sex, bei Unsicherheit und und und.

Raucher glauben ja, dass das Rauchen gegen Stress hilft. Totaler Blödsinn. Ein Raucher hat mehr Stress, denn ohne Zigaretten werden wir zittrig, bekommen ein schlechtes Gefühl, was die Nichtraucher nicht kennen.
Raucher meinen nur, dass das Rauchen bei Stress hilft, weil bei jeder gerauchten Zigarette der Pegel wieder auf Normallevel ist.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das ist aber völlig normal. Und unser Freund Günter will das Leben so einfach wie möglich gestalten.

Raucher rauchen aus 3 Gründen

  1.     Rauchen tut angeblich gut
  2.     Wir verknüpfen Nikotin mit bestimmten Situationen ( essen, Kaffee, Auto fahren,... )
  3.     Wir schleifen das so lange in unserem Bewusstsein, bis daraus eine Gewohnheit wird.

Dem einzigen, dem das etwas nützt, das wir zu Rauchern geworden sind, ist der Tabakindustrie, die daran auch nichts ändern möchte. Sie will also gar nicht, dass wir aufhören zu rauchen, denn durch uns bekommt sie jährlich bis zu 14 Milliarden €. Jeder 4 Stirbt an den Zigaretten.

Wie bekommt man mit Gift überhaupt Kunden?

  1.     Vorbilder (Stars, Eltern, ältere Freunde, Gruppenzwang,...)
  2.     genügend Altkunden, die das nicht mehr kapieren, dass sie das Zeug nur kaufen um sich normal fühlen zu können.
  3.     naive Neukunden die meinen dadurch cool und sexy zu sein
  4.     Zigarettenwerbung, -Plakate

Viele Raucher fangen mit dem Rauchen an durch Minderwertigkeitskomplexe.

(z.B. die anderen ärgern mich, ich will dazugehören, ich will cool sein, usw.)

Stars und Produzenten bekommen eine Menge Geld dafür, dass sie in Filmen rauchen oder rauchen lassen.

4. Die Wahrheit über die Zigaretten und die Tabakindustrie

  1. Zigaretten enthalten bis zu 4000 hoch toxische und giftige Stoffe (Blau säure, Kumarin „Rattengift“, Arsen, Arzetol „Nagellackentferner“, Spuren von Schokolade, Ammoniak,usw.)
  2. Light-Zigaretten sind Krebserregender, weil mehr geraucht oder stärker gezogen wird.
  3. Meinst weiß der Raucher gar nicht, was alles in Zigaretten enthalten ist.
  4. Rauchen ist kein freies Recht, denn wir gefährden andere dadurch. (Tiere, Menschen, Umwelt und die Nichtraucher)

Das wäre genauso, als ob ich in ein öffentliches Schwimmbad gehe und da rein pinkle und dann sagen würde, das ist doch mein Persönlichkeitsrecht!!!

Das ist doch eine ekelige Vorstellung, oder??
Verbote bewirken eine Gegenreaktion, denn wer lässt sich gerne was verbieten?
Verbote machen die Zigaretten eher Attraktiv.

Was passiert alles durch das Rauchen??

  1.     die Zähne werden gelb
  2.     der Geruch wird schlecht, man riecht dadurch schlechter
  3.     Lungenkrankheiten
  4.     die Haut verschrumpelt
  5.     jeder 2 Raucher ab 50 Jahren wird Impotent
  6.     Frauen haben Probleme mit dem Schwanger werden
  7.     Krebserkrankungen usw.

Was wird alles besser, wenn man mit dem Rauchen aufhört?

  1.     die mentale Verbesserung
  2.     mehr Luft, mehr Kraft, mehr Stolz
  3.     körperliche Verbesserung
  4.     Das Gehirn wird besser, man kann besser denken
  5.     Es macht Spaß wieder richtig zu Leben
  6.     Man sieht die Welt wieder mit anderen Augen
  7.     Es klappt wieder alles, Schwanger werden, die Potenz
  8.     Das genialste Gefühl ist aber, wenn der Geist wieder wach und frisch wird.
  9.     Das Krankheitsrisiko wird weniger

Die Effekte beim Aufhören sind sehr schnell spürbar, meist schon innerhalb von 48 Stunden. Jeder Mensch jeder Raucher kann und darf aufhören, egal wie viel oder wie lange er schon raucht. Jeder Raucher macht über Nacht, wenn er schlaft einen Entzug, einen Nikotinentzug, logisch oder?

5: Das richtige Aufhören

  1.     Man muss biologisch, aber auch psychologisch mit dem Rauchen aufhören!!
  2.     Man braucht keinerlei Nikotinpräparate.
  3.     Die Zigarettenindustrie arbeitet mit der Pharmaindustrie bei der Produktion zusammen.
  4.     Ärzte machen fast alles, was ihnen die Pharmaindustrie sagt.
  5.     Man muss einen klaren Schlussstrich ziehen, ohne Kompromisse.
  6.     Jammern Sie den Zigaretten NICHT hinterher!
  7.     Strohhalme rauchen
  8.     Erleben Sie ganz bewusst alle Rauchsituationen OHNE Zigarette >> Sie brauchen nämlich keine Zigarette um glücklich zu sein!
  9.     Nicht vor früheren Zigaretten-Situationen kneifen! Treffen Sie nach wie vor Ihre rauchenden Freunde!
  10.     Freuen Sie sich über das Nichtrauchen! Das machen Sie super!
  11.     Genießen Sie die Verbesserung
  12.     Seien Sie nett zu Rauchern! Keine Besserwisserei und keine Diskussionen.

Das großartige ist ja, dass nach einer Nacht meist das Entwöhnen schon vorbei ist und spätestens nach einigen Tagen der körperliche Entzug schon geschafft ist.

Wie wird man beim Aufhören nicht dick?

  1. man wird dick durch das falsche aufhören.
  2. das Hungergefühl fühlt sich an wie eine Leere im Bauch, der Nikotinentzug auch.
  3. man braucht keinerlei Ersatz für Zigaretten (ein Gefangener der aus dem Gefängnis freikommt, kauft sich auch nicht gleich bei OBI für seine Wohnung Gitterstäbe!!)
  4. Es wird vielleicht 200 Kalorien weniger verbrannt, das ist alles.
  5. Keine Sorge vor Entzugserscheinungen, das einzige, was man dabei spürt ist nur ein schwaches leeres Gefühl im Brust-Bauchbereich.
  6. Wir müssen lernen zu verstehen, dass das Rauchen eine reine Kopf Sache ist und wir müssen lernen, das dass, was da oben in unserem Kopf ist, einfach nur Gedanken sind. Entzugserscheinungen können also auch rein psychologisch sein.

Verbote machen keinen Spaß. Keinen Stress machen beim Aufhören

  1. Du darfst jetzt mit dem Rauchen aufhören
  2. du darfst auch gut Atmen können
  3. du darfst auch eine schöne Haut und schöne Zähne haben
  4. du musst nicht abhängig sein
  5. du darfst auch frei sein

Dr. Stefan Frädrich