Bericht Florian Conrad am 24.9.16

 


Tierversuche

Ich möchte mit dir heute mal über Tierversuche reden.

Viele glauben ja, wie ich auch lange Zeit geglaubt habe. Mei Tierversuche, ok solange es nicht an Katzen ist, denn ich mag Katzen, sondern an hässlichen Ratten mit roten Augen, ist es schon ok, es ist ja schließlich für die Menschheit.

Falsch, Tierversuche sind immer falsch und ich erkläre dir heute auch wieso und warum.

Keine Angst, ich werde es so kurz wie möglich halten, so einfach, dass es sogar auch ein Sonderschüler verstehen kann und mit viel Pep und ohne Langweile.

Im Jahr 2011 hat ein Biologe aus München (Dr. Prof. Toni Lindl) raus finden wollen wie viel Tierversuche auf den Menschen eigentlich übertragbar sind. Und er erschrak sehr, als er herausgefunden hat, dass 99,7% nicht auf den Menschen übertragbar sind und die restlichen 0,3% sind auch nur sehr gering, oder fast gar nicht auf den Menschen übertragbar.

Trotzdem hält die Wissenschaft immer noch an sinnlosen, grausamen, unwissenschaftlichen, unzuverlässigen und unethischen Tierversuchen fest, wieso? Das ist ganz leicht zu erklären. Würdest du für eine Arbeit, die zwar nicht wissenschaftlich und ethisch vertretbar ist, aber wo du viel Geld verdienst, würdest du die Arbeit aufgeben?? Es geht den Menschen die Tierversuche machen, weder um den kranken Menschen, noch geht es denen ums Tier. Es geht und wer weiß es??

Richtig, es geht ums Geld, es geht um Tradition (wir haben es schon immer so gemacht) es geht um Macht, es geht um Alibifunktionen, es geht um Gier und es geht darum die eigene Neugierde zu befriedigen, die meisten Menschen sind auch unwissend. Und dann gibt es noch einen anderen Faktor und zwar, sich an den Schmerz und am Leid von anderen Lebewesen aufzugeilen.

Tiere sind keine Menschen. Es ist ja schon quasi unmöglich Gene von einer Ratte auf eine Maus zu übertragen und umgekehrt. Jetzt gehören aber die beiden Gruppen zu den Nagetieren. Genauso unsinnig ist es einen jungen Menschen mit einem alten Menschen gleich zustellen, oder eine Frau mit einem Mann. Es gibt Unterschiede. Z.B. kann eine Maus das Krebsrisiko besser vertragen als der Mensch. Asbest: gut vertraglich für Ratten und Hamster, aber der Mensch kann dadurch Krebs bekommen. Arsen: giftig für den Menschen, aber Schafe vertragen es gut. Contergan: Missbildungen beim Menschen, bei Tieren aber keine Reaktion usw.

Wie werden die Tieren in den Laboren gehalten? Ich kann dir sagen, nicht gut. Die Käfige sind viel zu klein, kahl, oft liegt Kot rum und wenn das Tier Glück hat, ein bisschen Wasser in einer kleinen verdreckten Schale. Bei manchen grausamen und sinnlosen Test bekommen sie nicht mal Futter und was zu trinken.

Ratten werden gezwungen bis zu Bewusstlosigkeit um ihr Leben zu schwimmen. Die Forscher wollen Depressionen an ihnen Testen, was totaler Schwachsinn ist, denn Tiere reagieren auf psychische Faktoren anders, als der Mensch. Kaninchen spritz man giftige Substanzen in die Augen und schaut welche Reaktionen die Tiere haben, das soll angeblich beweisen welche Lotionen, oder Impfstoffe schädlich und nicht so schädlich sind. Tiere in den Laboren haben ein scheiß Leben. Wenn sie Glück haben sterben sie früh, wenn sie Pech haben erst in ein paar Jahren. Hunde werden gezwungen zu rauchen, man bindet ihnen eine Art Trichter über die Schnauze und starker Zigaretten- und Zigarrenqualm kommt in die Lunge des Tieres, viel schlimmer wie das ein jeder normale Zigarettenraucher mitmachen muss. Bei einigen Ratten, wird Sonnencreme getestet. Die Ratte wird festgebunden, am Rücken rasiert und es wird ihr starke Sonnenstrahlen mit Hilfe von einem Licht ein Sonnenbrand erzeugt, der aber 100-mal stärker ist, als bei einem Menschen. Diese Schmerzen müssen unerträglich sein. Ich könnte jetzt noch stundenlang so weitere sinnlose Tierversuche aufzählen. Und was machen diese Menschen noch: Tierexperimentatoren fügen Ratten Verbrennungen zu, lassen Schweine ersticken, Mäuse ertrinken, sie brechen Hunden ihre Knochen oder vergiften sie, quälen Kaninchen mit Strom, nähen Katzenbabys die Augen zu und vieles mehr. Die Tiere werden in Einsamkeit auf Gitterrosten eingesperrt oder in Massen zusammengepfercht. Sie werden in Apparate geschnallt, damit sie sich nicht wehren und bewegen können …

Das schlimme ist bei Tierversuchen gibt es keine wirksame Überwachung.
Die Tierexperimentatoren sind alleine mit den Tier/en und können sie nach Lust und Laune foltern, quälen und umbringen.

Abstumpfen der Ärzte und Medizinern durch Tierversuche. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein Arzt der sagen wir mal vorgestern noch ein Tier geschändet hat, dir ein guter Arzt sein kann? Viele können sich dann nicht mehr auf ihre Patienten einlassen. Gewalt gegen Tiere schadet Tieren und Menschen.

Falsche Versprechungen: Seit 30 Jahren versprechen Tierexperimentatoren uns den Impfstoff, der vor AIDS schützt. Doch trotz unzähliger Tierversuche erkranken und sterben Menschen weiter an AIDS, Krebs, Herzinfarkt, Zuckerkrankheit und vielen anderen Krankheiten.

Gefahren für den Menschen: Medikamente gegen Bluthochdruck, Gelenkschmerzen, Blutungen, Schlafstörungen, Übergewicht und vieles andere wurden im Tierversuch getestet und danach für Menschen freigegeben. Unzählige Patienten wurden durch die Mittel schwer krank oder sind gestorben. Allein in Deutschland sterben pro Jahr mehr als 58.000 Menschen durch Medikamente, obwohl deren angebliche "Unbedenklichkeit" durch Tierversuche getestet wurde. Die Namen Trasylol, Bextra, Lipobay, Vioxx, Prexige, Lantus, Menocil sind Beispiele einer endlosen Reihe …

Geldverschwendung: Für Forschung mit Tieren, bezahlt die Politik ein vermögen. Und das schlimmste ist, wir zahlen mit unseren Steuergeldern, den Schmerz, das Leid und die Unsinnigkeit mit. Billiarden von Euros werden für Tierversuche ausgegeben, für die Bauten für das halten, für die Foltergeräte usw.

Heimlichkeit: Wir bezahlen das Leid  mit unseren Steuergeldern, dürfen aber nicht sehen, was hinter den Mauern gemacht wird. Sie wollen auch nicht, dass wir das sehen. Ich schwöre dir, wenn du mal in ein Tierversuchslabor gehst, du wirst heulend und kotzend wieder raus rennen, weil es da so schlimm ist und so bestialisch riecht. Tierexperimentatoren dürfen selbst bestimmen, ob sie ihre Versuche bekannt machen.

Unglaubwürdigkeit: Der Kampf gegen Tierversuche kostet die Tierversuchsgegner viel Zeit und Geld. Sie haben keinen Nutzen von der Abschaffung der Tierversuche. Tierexperimentatoren bekommen für ihre Versuche viel Geld und werden dadurch berühmt. Sie behaupten, mit den Versuchen Menschen retten zu wollen. Doch konnte noch kein Tierexperimentator beweisen, dass sein Tierversuch Menschen gerettet hat. Immer wieder werden Menschen durch im Tierversuch entwickelte Medizin krank und sterben sogar.

Tierversuche richten viel Schaden an. Beweise dafür, dass sie Menschen retten, gibt es nicht.

Können alle Tierversuche durch tierversuchsfreie Verfahren ersetzt werden?
Ja! Die In-vitro-Forschung (in vitro / im Reagenzglas) hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem eigenständigen Wissenschaftszweig entwickelt mit einer ungeahnten Vielfalt an Möglichkeiten, Erkenntnisse an schmerzfreier Materie zu gewinnen. Und das Potential ist noch längst nicht ausgeschöpft. Viele Tierversuche brauchen zudem nicht ersetzt zu werden, da sie schlichtweg überflüssig sind.

Bei „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ finde ich keine Argumente für Tierversuche, damit ich mir ein objektives Bild machen kann, wieso nicht?
Die Tierversuchslobby hat sehr viel mehr Geld und auch sehr viel mehr Möglichkeiten ihre Sichtweise zu verbreiten. Sie lassen keine Gelegenheit aus, Tierversuche in der Öffentlichkeit als 'notwendig' hinzustellen. Immer wieder erscheinen Meldungen über die angeblich bahnbrechenden Errungenschaften, die uns die tierexperimentelle Forschung in Kürze bescheren wird, auch wenn sich diese bei genauerem Hinsehen als 'hohle Luft' erweisen. Die ethischen und wissenschaftskritischen Argumente der Tierversuchsgegner haben gegen die übermächtige Lobby einen schweren Stand. Daher bieten wir der Befürworterseite auf unserer Internetseite bewusst kein Forum.

Würden Sie lieber Ihr Kind sterben lassen als ein paar Ratten zu opfern?
Diese Frage kann schon deshalb nicht beantwortet werden, weil es keinen Tierversuch gibt, bei dem sich diese Frage stellen würde. Eine direkte Beziehung zwischen einem Tierversuch und der Rettung eines Menschen existiert nicht. Also ist die Frage überflüssig. Ein Tierexperimentator wird natürlich sagen, ja das geht, weil er viel Geld für seine blutige Tat bekommt, aber das Kind kann dennoch krank bleiben, oder im schlimmsten Fall sterben.

Muss ich auf Medikamente verzichten?
Nein musst du nicht! Es würde keinem Tier helfen, wenn du auf Schulmedizin (Chemischemedizin) verzichtest, Tierversuche werden trotzdem gemacht, auch wenn ein Tierexperimentator was andere behauptet und sagt. Wo du aufpassen kannst, ist bei Kleidung, pflegende und dekorative Kosmetik, Putzmitteln, Lebensmitteln, Zigaretten und Tiernahrung.

Tierversuche sind immer unsinnig, egal jetzt ob für Medikamente, für Putzmittel, für Farben und Lacke, für Zigaretten, für Kosmetik usw. Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar. Erst nachdem man das Mittel am Menschen getestet hat, kann man sehen wie es auf den Menschen reagiert, oder wie der Mensch darauf reagiert.

Tierversuche sind immer Menschenversuche.

Aber wenn man nicht mehr an Tieren testen soll woran denn dann?? Am Menschen?
Nein, da kann ich dich beruhigen, das ist auch nicht wissenschaftlich!
Es gibt schon zahlreiche Tierversuchsfreie Forschung, die auf den Menschen 100% übertragbar sind.
In-Vitro-Methode (im Reagenzglas), In-Silico-Methode (Mikrochips werden mit menschlichen Zellen bestückt und funktionieren wie ein winziger Organismus), Leichenteile von toten Menschen (Lunge, Herz,…), Hühnerei (Augentest), HPLC (Analytische Verfahren)
Tomografische Technologie (Gehirnwellen), Mikroorganismen und Pollen (An Bakterien, Pilzen und den Pollen von Pflanzen, lassen sich zahlreiche Untersuchungen zur Giftigkeit, oder mögliche Schädigungen vom Chemikalien durchführen) Zellenkultur und andere Systeme mit Zellen, Bakterien, Bioreaktoren, Computer-Techniken, Klinische Forschung, Simulatoren

                 
Schauen wir uns mal an, was Menschen und Tiere unterscheidet
Art zu denken, Art der Sprache, Nahrungsaufnahme, Häufigkeit der Nahrungsaufnahme, Spielverhalten, Lebenswelt, Art der Fortbewegung, Tag-Nacht-Aktivität, Krankheitsursachen, Lebensbedingungen, Fähigkeit, andere Wesen zu quälen, Aufbau und Funktion der Organe (z.B. Leber, Fortbewegungsorgane, Lunge, Niere), Aufbau und Funktion Sinnesorgane (z.B. Riech- oder Hörvermögen), Hoffnungsgefühl fehlt, genauso wie Wissensgefühl

Ein Hase verspeist einen ganzen Korp Knollenblätterpilze als Delikatesse. Ein Mensch stirbt beim Verzehr eines einzigen Pilzes. Soviel dazu

Und was ist nun gleich?
Schmerzempfinden, Angst, Verlangen nach Gesellschaft, Sorge für die Familie, Verteidigung der Familie, Bedürfnis nach Freiheit, Bedürfnis nach Freude, Bedürfnis zu spielen, Bewegungsbedürfnis, Freundschaften, Verständigung, Wut, Trauer, Aufbau des Nervensystems.

Euer Flip (Eine kleine Geschichte, von einer Laborratte)
Ihr habt schon vor meiner Geburt meine Gene verändert, damit ich auf die Welt komme und bereits schon an Krebs leide. Ihr habt mir keine Chance gegeben, gesund zu sein. Jetzt wird der Krebs in meinem Körper immer größer. Ich habe dadurch große Schmerzen. Nachts wenn ich einschlafe und morgens wieder, wenn ich aufwache. Ich habe dann den ganzen Tag Schmerzen, bis zum Abend, wenn ich wieder erschöpft und ohne Kraft einschlafe. Das scheint ihr aber gar nicht zu merken. Dabei habe ich doch meine eigene Sprache, über die ich mich mitteilen kann. Sie ist so fein, dass ihr sie mit euren Ohren gar nicht hören könnt. Ich kann mich auch mit meinem ganzen Körper mitteilen, indem ich die Ohren anlege, oder sie aufrichte, oder indem ich meinen Körper strecke oder einziehe. Durch meinen ganzen Körper drücke ich meine Gefühle aus. Merkt ihr das denn nicht? Mit meiner feinen Nase, kann ich alles ganz genau riechen, mit meinem feinen Tastharren kann ich meine Umgebung wahrnehmen und mich auch im Dunkeln gut zurechtfinden. Meine Tasthaare reagieren sehr empfindlich auf jede Berührung, doch darauf nehmt ihr keine Rücksicht. Auch geht es nur um Macht, um Geld, um Alibifunktion. Euch Tierexperimentatoren geht es weder um den kranken Menschen, noch um die Versuchstiere. Ihr tragt jeden Tag riesige Eimer von toten Leichen aus dem Labor, die ihr zu Tode gequält habt.
Jedes Mal, wenn ihr mich anfasst und hochhebt, habe ich panische Angst, weil ich nicht weiß, was ihr wieder sinnloses und grausames mit mir vorhabt. Mein Herz schlägt mir jedes Mal bis zum Hals, manchmal glaube ich, es springt mir gleich aus der Brust. Meine Muskeln zittern vor lauter Aufregung am ganzen Körper. Diese Todesangst halt noch Stunden an, nachdem ihr mich wieder in meinen kahlen kleinen Käfig gesetzt habt.
Was muss ich bitteschön noch alles erleiden?? Wie lange noch??
Dabei habe ich doch keine Schuld daran, dass ihr krank werdet. Ich kann auch nicht wieder gesund machen. Ich vertrage viele Krankheiten, sogar Krebs besser als ihr Menschen. Tierversuche sind sinnlos, unwissenschaftlich, grausam, unsozial und Menschengefährdend!!


Wie kannst du helfen, dass Tierversuche bald der Vergangenheit angehören:
1.      Naturmedizin statt Schulmedizin (wenn es geht, es hilft keinem Tier, wenn du deine Medizin verweigerst)
2.      Generika Präparate benutzen (Ratiopharm, Durachemie, Stada)
3.      Naturkosmetik und Naturputzmittel (Vegan)
4.      Hausmittel selber machen
5.      Vegane Lotionen, Cremes, Deo etc.
6.      Rauche nur Tierversuchsfreie Zigaretten, am beste höre mit dem rauchen auf
7.      Informiere dich
8.      Werde Vegan (dadurch wirst du seltener, oder fast nie krank)
9.      Unterstütze Organisationen für Tiere
10.  Unterstützungsunterschriften sammeln
11.  Rede mit anderen Menschen darüber
12.  Mache Werbung
13.  Spende und Helfe für Tiere
14.  Werde Mitglied (z.B. bei Ärzte gegen Tierversuche e.V.)
15.  Bringe deine Kinder den richtigen Umgang mit dem Tier bei
16.  Wenn du eine Tierquälerei entdeckst ruf die Polizei, oder das Veterinäramt.


Liste für ein glückliches gesundes Leben

  1.     Natur oder Homöopathie statt Chemie
  2.     viel an der frischen Luft sein
  3.     Sonne Vitamin C
  4.     eine gesunde, ausgewogene, fast vegane Ernährung
  5.     auf seine Ernährung und auf seinen Körper achten


Es geht auch ohne Tierversuche
In-vitro-Methoden sind aussagekräftig, reproduzierbar und kostengünstig
Die ethische Problematik von Tierversuchen, aber auch die unbefriedigende Aussagekraft von Tierexperimenten für den Menschen, veranlasst viele Wissenschaftler bessere Forschungsmethoden zu entwickeln, um die Risiken neuer Medikamente und chemischer Fremdsubstanzen im Reagenzglas, in vitro, zu überprüfen. Die Untersuchungen werden mit schmerzfreier Materie, meist in Form von Zell- und Gewebekulturen, durchgeführt.
In-vitro-Verfahren werden heute fast in allen medizinischen Bereichen angewandt. Sie umfassen die Entwicklung neuer Medikamente, die Abschätzung toxikologischer Risiken, die Untersuchung pharmakologischer Wirkungsmechanismen sowie die Erforschung krankheitserregender Vorgänge. In-vitro-Verfahren sind Tierversuchen bei weitem überlegen: Ihre Ergebnisse sind zuverlässiger, reproduzierbarer, empfindlicher und kostengünstiger, wobei die Möglichkeiten der In-vitro-Technik noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Insbesondere die Verwendung von menschlichen Zellen und Geweben, die zum Beispiel bei medizinisch notwendigen Operationen oder Biopsien (Gewebeprobenentnahme) anfallen, haben gegenüber Tierversuchen den unschlagbaren Vorteil, dass die Artenschranke wegfällt, das heißt, die Übertragung der Ergebnisse vom Tier auf den Menschen.

Beispiele für In-vitro Verfahren mit Zellkulturen:
    Künstliche, menschliche Haut dient der Bestimmung der Ätzwirkung von Chemikalien auf der Haut.
    Bestimmte normalerweise geordnet wachsende Zellkulturen überwuchern sich bei Zugabe von krebsbildende Substanzen kreuz und quer.
    Monoklonale Antikörper - Abwehrstoffe, die in vielen Bereichen der Forschung und Diagnostik eingesetzt werden, können in Bioreaktoren hergestellt werden.
    Mit Hilfe von menschlichen weißen Blutkörperchen können fieberauslösende Substanzen in Produkten, wie Impfstoffen und Infusionslösungen aufgespürt werden.
    Mit Nervenzellkulturen kann nach Arzneimitteln im Bereich der Parkinsonschen Krankheit, der Epilepsien und der Schmerzforschung gesucht werden.
    Zellkulturen aus Arterien, die bei Operationen anfallen, lassen sich in der Arterioskleroseforschung einsetzen.
    Kultivierte Herzmuskelzellen behalten auch im Reagenzglas ihre Fähigkeit bei sich zusammenzuziehen und lassen sich bei der Beurteilung herzwirksame Medikamente verwenden.

Andere In-vitro-Verfahren
    Mit dem Ames-Test, bei dem Salmonellen die Testobjekte sind, lassen sich erbgutschädigende Eigenschaften von Stoffen feststellen.
    Beim so genannten Screening mit Computermodellen können potentiell unwirksame oder toxische Stoffe ausgesondert werden und kommen so erst gar nicht in den Tierversuch.
    Tuberkulosebakterien können durch spezielle Kultivierungstechniken nachgewiesen werden.
    Für den Einsatz im Studium der Biologie, Human- und Tiermedizin gibt es eine Vielzahl an Videofilmen, Computersimulationsprogrammen und schmerzlosen Selbstversuchen.

Forschung am Menschen für den Menschen
    Relevante Erkenntnisse für den Bereich der humanmedizinischen Grundlagenforschung lassen sich an menschlichen Patienten direkt mit modernen, computergestützten bildgebenden Verfahren (Tomographie) gewinnen.
    Medizinische Disziplinen wie Arbeits-, Sozial-, Vorsorgemedizin, Epidemiologie und klinische Forschung liefert im Gegensatz zum Tierversuch für den Menschen relevante Ergebnisse.

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/

https://www.harry-hilft-tieren.de/10gruende.html

Wie der Kaufmann, ist auch der Arzt wie jeder andere auch, daran interessiert zu verdienen, also braucht er genügend Kundschaft, ein gesunder und ein toter Mensch (Patient) ist kein guter Kunde!