Testosteron

 Vermeide Xenoestrogene.

Unter Xenoestrogenen versteht man Chemikalien, welche die Effekte von Östrogen in deinem Körper nachahmen, wodurch deine Testosteronwerte negativ beeinflusst werden. Leider sind Xenoestrogene (genau wie andere endokrine Disruptoren) bereits in alle Teile unseres alltäglichen Lebens eingedrungen und lassen sich nicht vollständig vermeiden. Hier sind einige Möglichkeiten, um deine Belastung in Grenzen zu halten:
Vermeide es, deine Lebensmittel in Plastikbehältern zu erhitzen. Wenn du übrig gebliebenes Essen aufwärmen willst, achte darauf, dass du es vorher auf einen Teller legst, bevor du es in die Mikrowelle steckst. Die meisten Plastikbehälter enthalten Phthalat (eine Art Xenoestrogen), was beim Erhitzen der Nahrung auf dein Essen übergehen kann. Am besten solltest du deine Lebensmittel in Glasbehältern lagern.
Limitiere deine Belastung durch Pestizide und Benzin, da auch diese Xenoestrogene enthalten können. Falls du mit einem von beidem in Kontakt kommst, solltest du anschließend gründlich deine Hände waschen.
Iss vorwiegend Bio-Lebensmittel, da nicht-organische Lebensmittel häufig mit Pestiziden behandelt wurden und Hormone enthalten, welche die Eigenschaften von Östrogen in deinem Körper nachahmen. Wähle nach Möglichkeit immer die Bio-Variante eines Lebensmittels oder wasche zumindest dein Obst und Gemüse vor dem Verzehr und verzichte auf Fleisch und Milchprodukte, die von Kühen kommen, die mit Hormonen behandelt wurden.
Verwende natürliche Pflegeprodukte. Produkte wie Shampoos, Seifen, Zahnpasta und Deodorants können deinen Körper Xenoestrogenen aussetzen. Versuche daher auf natürliche Versionen dieser Produkte umzusteigen.

Hier noch weitere Lebensmittel und Wirkstoffe, die die Testosteronproduktion anregen:

  1. Cholesterin (pflanzliches) ist der Grundbaustein zur Produktion dieses Sexualhormons
  2. Omega-3-Fettsäuren ( Walnüsse, Rapsöl, Oliven, Leinsamen, Chiasamen)
  3. Carbinole (Brokkoli, Weißkohl): schützen den Körper vor zu viel Östrogen und bewahren einen idealen Testosteronwert
  4. Allicin (Knoblauch): hemmt die Produktion von Cortisol, das den Testosteronspiegel senkt
  5. Vitamin C und E (Obst, Gemüse, Pflanzenöle): zu geringe Mengen bewirken eine Umwandlung von Testosteron in Östrogen


Mit der Ernährung den Testosteronspiegel stabilisieren und steigern
Eine ausgewogene Auswahl an Nahrungsmitteln kann dabei helfen, den Testosterongehalt im Körper zu erhöhen. Vor allem Eiweiß, Zink, Vitamin C und E, Cholesterin und Carbinole tragen zu einem Gleichgewicht der Hormone im Körper bei. Mehrfachzucker wie Reis, Nudeln und Kartoffeln sollten hingegen gemieden werden, da diese vermehrt Cortisol, den Konkurrent von Testosteron, freisetzen.